Babybrei ohne Zusatzstoffe?

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Eine Frage an unserer wachsende Community: Wer von Euch liest manchmal und sogar regelmäßig die Zutatenliste bei einem Fertigprodukt? Und warum? Schreibt uns das gerne in die Kommentare.

Veganer*innen oder Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind darin geübt. Viele andere interessiert das nicht. Aber das ändert sich meistens, wenn Eltern plötzlich für das eigene Baby einkaufen.

Zutatenliste beachten

Doch die Zutatenliste lesen will gelernt sein! Die Reihenfolge der Inhaltsstoffe gibt an, was der Hersteller am meisten verwendet. Als Faustregel gilt: Sieh dir die ersten drei Zutaten auf der Liste an. Das sind die Hauptbestandteile des Produkts.

Wenn auf dem Etikett groß mit „Vollkorn“ geworben wird, Vollkorn aber erst am Ende der Zutatenliste auftaucht, weißt du: Hier ist nicht viel Vollkorn drin.

Wenn du „Kein Zuckerzusatz“ auf dem Etikett liest, klingt das erstmal gut. Doch statt Zucker können viele ungesunde Zuckerersatzstoffe im Produkt stecken. Hinter Begriffen wie Fructose, Maltodextrin, Invertzuckersirup, Xylit, Glucose oder Saccharose steckt nämlich ZUCKER.

Ohne Zucker – aber trotzdem süß?!

Viele Eltern sind erstaunt, wenn sie das erste Mal einen Babyobstbrei probieren. Auf dem Glas steht „ungesüßt“ – schmecken tut es aber unglaublich süß.

Der süße Geschmack und damit ein hoher Zuckergehalt wird meist durch Verwendung von sehr süßen Fruchtsorten erreicht.  Außerdem kommt es vor, dass Hersteller die Babybreie strecken. So wird beispielsweise gerne Saft(-konzentrat) oder Verdickungsmittel wie Reismehl zugesetzt. Die Folge: Der Obstpüree-Anteil sinkt und damit auch und der Nährstoffgehalt. Der Anteil an Fruchtzucker aber steigt.
Generell gilt: Je länger die Zutatenliste, desto stärker industriell verarbeitet ist ein Produkt.

Die Sprösslinge Zutaten
Bei unserem Sprösslinge Babybrei könnte die Liste nicht kürzer sein: Gemüse und Obst aus Biolandwirtschaft und Wasser.

Selbst Zusätze, die laut Verordnung über diätische Lebensmittel für Beikost nicht auf dem Etikett deklariert werden müssen, gibt es bei uns nicht.

Für unseren Gründer Frank gehört das zur Sprösslinge-Philosophie:
„Als ich für meinen Sohn Moritz Brei gekocht habe, habe ich auch nichts beigefügt. Warum soll ich es dann bei einem industriellen Produkt machen, wenn es auch anders geht?“