Babybrei Pastinake – ein altmodisches Gemüse?

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Pasti… was?!

Vor über 15 Jahren gab es bei „Wer wird Millionär?“ folgende Frage:

Wo findet man Pastinaken?

      A) Beim Gemüsehändler

      B) Im Zoogeschäft

      C) Beim Reitsport

      D) Beim Zahnarzt

Die richtige Antwort ist natürlich E): Im Sprösslinge Babybrei 😊

Aber Spaß beiseite…. Auch heute könnte die Frage einige Quizshowkandidaten vor Probleme stellen. Doch vor 15 Jahren war die Pastinake sehr vielen Menschen in Deutschland völlig unbekannt. Sie war gerade erst seit wenigen Jahren wieder auf die deutschen Gemüsemärkte zurückgekehrt.

Dabei war die Wurzel noch im 18. Jahrhundert DAS Gemüse schlechthin. Aber dann kam die Kartoffel und die Pastinake geriet allmählich in Vergessenheit. Erst das Revival alter heimischer Gemüsesorten um die Jahrtausendwende brachte das weiße bis cremefarbene Wurzelgemüse langsam wieder zurück auf unsere Teller.

Keine Schönheit – aber Nährwerte der Extraklasse

Eine Schönheit ist der Pastinak nicht. Dafür jedoch unglaublich vielseitig. Ob roh, gebacken, gebraten, gekocht oder gedünstet, ob in Aufläufe, Suppen oder Salaten: Die würzig-nussige, leicht süßliche Rübe ist einfach unfassbar lecker – und richtig gesund!
Neben Vitamin B und C, Protein enthält sie Kalium, Zink und Eisen und eine gute Portion ätherische Öle. Pastinaken sind reich an Kohlenhydraten, sättigend und kalorienarm.

Das hat uns davon überzeugt, dass es einen Sprösslinge Pastinakenbrei geben muss. Sozusagen als perfekte Alternative zu unserem Möhrenbrei.

Babybrei Pastinake: Der gesunde Helfer für die Verdauung eures Babys

Der Babybrei Pastinake schmeckt etwas süßer als unserer Karottenbrei – ist aber selbstverständlich ebenfalls frei von jeglichen Zusatzstoffen. Während Möhre manchmal eher stopfen kann, lockert Pastinake den Stuhlgang auf und eignet sich daher bestens als Beikost. Durch die ätherischen Öle der Pastinake ist unser Brei sehr magenschonend und damit perfekt für eine gute Verdauung eures Babys.

Das perfekte Wintergemüse

Pastinaken gehören zu den Wintergemüsen und haben ihre Saison vom Spätherbst bis zum Frühlingsanfang – etwa Ende Oktober bis Anfang April. Appetit bekommen? Wenn ihr euch jetzt die letzten frischen Pastinaken vom Markt holen wollt, haben wir noch ein paar Tipps für euch: 

  • Kauft die kleineren Rüben. Denn je kleiner die Pastinake, desto zarter ist ihr Geschmack.
  • Achtet auf eine feste, unversehrte Schale und auf grüne, saftige Blätter.
  • Lagert sie möglichst kühl und trocken. Am besten wickelt ihr sie in ein sauberes Geschirrtuch und packt sie in das Gemüsefach eures Kühlschranks.

Wir bekommen unsere Pastinaken übrigens von den norddeutschen Biohöfen Christiansen (Schleswig) und Groth (Dithmarschen)